Seit rund 4 Jahrzehnten: Polens Jazzgruppe Nr. 1 mit Swing-Jazz im Stile der alten Meister
Polens international erfolgreichste Band traditionellen Jazzstils, 1962 gegründet, seit den 70ern weltweit auf Tournee. Jazz im Stile der alten Meister wie Duke Ellington, Benny Goodman oder Count Basie, aber auch Schlager und Broadway - Melodien der Swing-Ära, mit einer Prise Show und Entertainment dargeboten von einer der absoluten Spitzenbands in Europa. Die Besucher des Sacramento Jazz Festivals in den USA, des grössten Jazzfestes der Welt, wählten das JAZZ BAND BALL ORCHESTRA zur beliebtesten Band des Festivals. Die Band gastierte dort bereits 15 Mal.
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Polens international erfolgreichste Jazzgruppe blickt auf eine nunmehr über 43-jährige Geschichte zurück. Was 1962 von Trompeter JAN KUDYK initiiert wurde, zusammen mit 5 weiteren jazzbegeisterten Studenten der Krakauer Musikhochschule, hat sich nicht nur zur bekanntesten und besten Jazzband traditionellen Stils in Osteuropa gemausert, sondern ist eine der Spitzenbands Europas geworden.
Ihr Heimatland hat der Band schon früher keine Hürden in den Weg gestellt, der "Eiserne Vorhang" war, zumindest für repräsentative Künstler, immer durchlässig. Und Jazz hatte in Polen stets einen hohen Stellenwert, anders als in der DDR oder der USSR. In den 80ern schaffte das "JBBO" den Sprung "über den großen Teich" und startete eine beachtliche Tourneetätigkeit durch die USA und Canada. Seine größten Erfolge feierte es beim größten Jazz-Festival der Welt in Sacramento: Bereits 15 mal war man dort zu Gast, nach dem 10. Auftritt in Reihe wurde die Band vom Publikum zur beliebtesten Band des Festivals gewählt!
Nach vielen Jahren Tourneetätigkeit ist die Gruppe musikalisch gereift und sehr professionell geworden. Jedoch haben die 6 Musiker - einige sind noch aus den Anfangstagen dabei - ihre ungestüme, mitreissende Spielfreude, gepaart mit dem etwas rauhbeinigen slawischen Charme, nie abgelegt. Wenn JAN KUDYK - man nennt ihn den "Satchmo Polens" - seine Version von 'Blueberry Hill' singt, bleibt ob dieser Gratwanderung zwischen Parodie und Kitsch kein Auge trocken.
Musikalisch hat sich das JAZZ BAND BALL ORCHESTRA ganz dem Swing - Jazz der 40er Jahre hingegeben, der Musik der grossen Meister wie Duke Ellington, Benny Goodman, George Gershwin und Count Basie, die Bandbreite reicht aber bis zu Perlen aus dem Repertoire Louis Armstrongs wie dem von Dizzy Gillespie.
Gerne kommen die Musiker mit einem augenzwinkernden Humor daher, um etwa aus Dizzy Gillespies 'Manteca' einen Dixie - Knüller à la "Ice Cream" zu machen. Swing-Standards, wie das fulminante "Sweet Georgia Brown" wechseln sich ab mit gefühlvollen, solistisch auf höchstem Niveau gespielten Balladen, wie "Memories Of You". In dieser Mischung aus heiter daherkommendem Swing, brillantester Virtuosität und dem der Band eigenen Hang zu einer humorigen Show ist das JAZZ BAND BALL ORCHESTRA einmalig in Europa, und wird seine Fans in Ost wie West auch im 4. Jahrzent zu begeistern wissen.
Der Musiker:
PRESSESTIMMEN
"Das 'Jazz Band Ball Orchestra' bot eine rhythmisch mitreißende Show in der vollbesetzten Stadthalle."
"Polens Nr. 1 des Swingjazz zog die Zuhörer wie magisch nach Schloß Sindlingen."
"Wenn dann noch Kudyk mit rauhem Schmelz in der Stimme "Satchmo" imitiert und Michalak im butterweichen Tommy - Dorsey - Stil intoniert, sind die alten Dance - Hall - Tage plötzlich wieder lebendig, allerdings ohne falsche Sentimentalität."
"Das Ortenberger "Sousaphon" erbebt unter Jazz - Rhythmen - 200 Gäste sind begeistert."
"Bei einigen Stücken klingen sie wie eine reinrassige New - Orleans - Band mit entspannt lässigen Snare - Drum - Wirbeln von Zdzislaw Gogulski, dem astreinen Slappin - Baß von Teofil Lisiecki und Marek Michalaks makelloser Tailgate - Posaune."
(Aus: DIE RHEINPFALZ, 24.10.97, ebenso die nachfolgenden) "Da fetzt das Sextett auf einmal im Stile der Swing - Bands der 40er Jahre."
"Die 6 Solisten boten vor allem bei "Muscrat Ramble" eine faszinierend - perfekte Fusion von Samba und Cool - Jazz, in der mit brasilianischen Rhythmen gleichsam der Fasching in New Orleans beschworen wurde"
"Dank der witzigen Arrangements kommen selbst alte Schlachtrösser wie "Lady be good" gehörig auf Trab. Volldampf voraus heißt es bei der D - Zug - Fahrt mit dem "Night Train" und "Take the A - Train". Unbändige Spielfreude und Improvisationslust paaren sich da mit perfektem Jazzfeeling und der Präzision eines Uhrwerks."
"Klangkontraste kommen vom Posaunisten Michalak: Der warme, seidene, sinnliche Ton, ideenreiche, ausgereifte Soli mit souverän eingesetzter Legatotechnik kennzeichnen seinen Stil."
"Als Meister seines Fachs erwies sich Teofil Lisiecki. Seine musikalischen Anläufe mit "Night Train" kamen aus den Grundtiefen seines Instruments, flirrten schließlich über das gesamte Außmaß seines Griffbrettes, und wurden dort mit glockenreinen Doppelgriffen atemberaubend virtuos."
"Seinen großen Auftritt hatte Groborz als Pianist besonders bei "Sweet Georgia Brown", das einen reizvollen Spagat zwischen verschiedensten Jazzpiano - Stilarten - vom New - Orleans - Piano über den Chicago - Stil bis zu Oscar Peterson - schlug. Die samtig weiche Anschlagskultur, der geschulte Sinn für Timing, Klang, Pausen, flüssige Phrasierung und harmonische Raffinessen wirkten im ersten Moment zwar relativ unspektakulär, entfalteten jedoch mit zunehmender Dauer eine tiefgehende Wirkung."
"Sing, Sing Sing, geriet zu einer großen Hommage an Benny Goodman, bei der Jacek Mazur alle nur möglichen Register seiner Klarinette ziehen konnte. Dabei hielt Mazur nicht nur die höchsten Töne atemberaubend lange, sondern brannte geradezu ein Feuerwerk der Virtuosität ab"





